Behandlung


Mir liegt die Entspannung Ihres Hundes und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihrem Vierbeiner während der Therapie sehr am Herzen. Daher investiere ich insbesondere zu Beginn einer Therapie gern die Zeit, die Ihr Tier braucht, um anzukommen und zu entspannen. Die meisten Tiere verbringen ihre Zeit auf meinem Behandlungstisch entspannt in der Seitlage. Doch das ist nichts, was ich voraussetze. Denn für gewöhnlich nehmen die meisten Tiere diese Lage - oft entgegen der Erwartungen Ihrer Besitzer - von ganz allein ein. Manch einer schon beim ersten Termin, manch einer beim dritten oder vierten Termin. Je mehr Vertrauen Ihr Hund in die Therapie hat, umso effektiver lässt er sich behandeln.

 
Der erste Befundtermin

 

Beim ersten Termin erfolgt stets eine ausführliche Befundaufnahme. Dazu gehört die Besprechung der aktuellen und auch früheren Problematiken, der bisherigen tierärztlichen Befunde und Therapien und vor allem eine ausführliche Untersuchung Ihres Hundes. Es werden Spannungszustände im Bereich des Bewegungsapparates, der Organe und des Schädels bzw. craniosacralen Systems untersucht sowie deren Abhängigkeiten voneinander getestet. Insofern der Hund es zulässt, wird die Beweglichkeit der Gelenke komplett untersucht. Anschließend erfolgt eine erste osteopathische Behandlung. Bitte planen Sie für einen ersten Termin ca. 90 Minuten ein.

 

Gern erhalten Sie auch Tipps von mir aus meiner jahrelangen Arbeit als Hundephysiotherapeutin. Ich zeige Ihnen auf Wunsch oder falls notwendig, wie Sie selbst Ihrem Hund in Form eines Hausaufgabenprogrammes helfen können und somit den Heilungsprozess unterstützen können.

 

Mir ist es sehr wichtig, dass Sie als Besitzer verstehen, warum es bei Ihrem Tier zu dem aktuellen Problem gekommen ist. Denn in der Regel liegt die eigentliche Ursache an einer ganz anderen Stelle als dort, wo das akute Problem auftaucht. So kann es sehr gut sein, dass Ihr Hund mit einer Vorderhandlahmheit in die Praxis kommt, er jedoch nie an der lahmenden Gliedmaße behandelt werden muss, um lahmheitsfrei zu werden.

 

Behandlungen

 

Ich arbeite fast ausschließlich osteopathisch. Die Osteopathie ist eine der sanftesten Therapieformen überhaupt und gleichzeitig eine unglaublich tiefgreifende Therapie, die komplett individuell auf den Patienten eingeht. Es gibt keine speziellen Behandlungspläne nach einem festen Schema, denn jede Krankheit und jedes Tier sind individuell.

 

Alle Behandlungen werden durch die intensive Nachwirkung der Osteopathie im Normalfall in Abständen von 2 bis 4 Wochen durchgeführt. Die Behandlungen dauern zwischen 40 und 60 Minuten.

 

Grundsätzliches zur Behandlung

  • Ihr Hund sollte möglichst in den letzten 2-3 Stunden nicht gefressen haben und sollte sich gelöst haben.
  • Grundsätzlich kann bei den folgenden Erkrankungen nur sehr eingeschränkt eine Therapie durchgeführt werden:
    • schwere Herzerkrankungen ohne medikamentöse Einstellung
    • Krebserkrankungen
    • Fieber
    • akute Infektionen
    • Trächtigkeit

Desweiteren bitte ich Sie im Interesse aller anderen Patienten, mich vorab zu informieren, falls Ihre Hündin läufig ist oder Sie einen Flohbefall oder eine ansteckende Erkrankung wie Zwingerhusten oder ähnliches an Ihrem Tier festgestellt haben.

 

Nach der Behandlung

Mit jeder osteopathischen Behandlung wird der Körper ein wenig aus dem Gleichgewicht gebracht. Spannungszustände werden gelöst. Aus diesem Grund kann es in den ersten Tagen immer zu einer Erstverschlechterung kommen. Muss es jedoch nicht. Wichtig ist, dass Ihr Tier in den ersten Tagen nach der Therapie geschont wird, um dem Körper Zeit zu geben, sich an den neuen Zustand zu gewöhnen.

 

Therapiedauer

 

Oft werde ich gefragt - verständlicherweise - mit wievielen Behandlungen zu rechnen ist. Und meine Antwort ist ganz klar: Das kann niemand vorher sagen. Jedes Tier, jede Erkrankung ist individuell und es gibt nie einen Fall der komplett identisch zu einem anderen ist. In jedem Körper steckt ein anderes Heilungspotential, gleiche Symptome können unterschiedliche Ursachen haben. Um jedoch einen Anhaltspunkt zu geben, kann man folgendes berücksichtigen. Chronische Erkrankungen oder Symptome, die lange Zeit bestehen, benötigen in der Regel mehr Termine als kurzfristig entstandene Probleme. Wobei auch das nicht pauschal gesagt werden kann. Denn oft stecken hinter akuten Problemen chronische Fehlbelastungen, die jedoch keine offensichtlichen Symptome zeigen.

 

Zu Beginn jeder Therapie empfehle ich, sich auf 3-5 Termine zu verständigen. In diesem Zeitraum sollte zumindest eine positive Veränderung erkennbar sein.