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Samtpfoten-Premiere in der Praxis

Eine kleine Premiere in meiner Praxis... und was für eine süße Premiere! Heute hat sich tatsächlich das erste Samtpfötchen in meine Praxis geschlichen. Ich hatte schon häufiger Anfragen für Katzen, habe sie jedoch bisher immer abgelehnt. Rein fachlich wäre es zwar kein Problem, aber da ich mich einfach mit dem Verhalten und der Ausdrucksweise von Katzen nicht auskenne, hatte ich bisher keine schnurrenden Patienten angenommen. Doch dieses kleine Fellknäul namens Sinfonia bzw. Sina hat heut ihren Hundekumpel begleitet und sollte es einfach von Anfang an gleich kennenlernen. Und ich dachte mir, an ein 9 Wochen altes Kätzchen kann ich mich ruhig mal wagen.

 

Das Wunderbare daran ist, dass Sina aus einem Grund bei mir behandelt werden sollte, den nicht jeder unbedingt als Indikation für eine osteopathische Behandlung sieht. Sina wurde mit 5/6 Wochen eingefangen und von ihrer Mutter getrennt. Das sorgt natürlich in so einem kleinen Wesen erst einmal für Trubel im Nervensystem.

 

Nachdem Sina fleißig alle Klettermöglichkeiten der Praxis erkundet hatte, alle Hände und Schuhe erfolgreich gefangen hatte, klimperten bei der ersten osteopathischen Berührung auch direkt die kleinen Äuglein und sie ließ sich perfekt behandeln. Ich bin sehr froh, dass ich diese Erfahrung heute machen durfte und Sina wird sogar wieder kommen.

 

Ob ich von nun an grundsätzlich Katzen behandle? Das lasse ich mir noch offen. Wer eine nette kooperative Katze hat, kann sich gern melden. Mit ein bisschen Besitzerunterstützung im Katzenverhalten baue ich meine Samtpfotenerfahrung vielleicht weiter aus.

Freie Therapieplätze ab Mai

Nachdem es in den vergangenen Monaten leider häufiger wieder zu längeren Wartezeiten für neue Patienten gekommen ist, konnte ich durch ein paar zeitliche Veränderungen zusätzliche Kapazitäten schaffen. Ab Mai ergeben sich dadurch freie Therapieplätze für neue Patienten.

 


Die neue Praxis ist eingeweiht

Seit Anfang Januar ist es geschafft: die neue Praxis ist nach ein paar anstrengenden Renovierungswochen fertig. Grund genug, diesen Schritt in neue, noch schönere und größere Räume mit den genau den Leuten zu feiern, die mir dies ermöglicht haben.

Am 20. Januar gab es eine kleine Einweihungsfeier mit vielen Kunden und Bekannten aus den vergangenen Jahren. Ganz herzlichen Dank an alle, die dabei waren! Ich hab mich sehr gefreut.


Die Weihnachtswichtel waren da

Mit ein paar Eindrücken aus der Vorweihnachtszeit und den kleinen Überraschungen, die sich die Fellnasen aus dem Weihnachtssack ziehen durften, möchte ich mich für dieses Jahr verabschieden. Ein paar Hunde konnte ich leider nicht mit ihren Eroberungen fotografieren, aber die meisten sind dieses Jahr dabei. Einige waren sehr schüchtern bei der Auswahl, andere Hunde sehr zielsicher. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht und ich denke, es wird auf jeden Fall nun zur Tradition.

 

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei allen Zweibeinern, die mir ihre Hunde anvertraut haben, von Herzen bedanken. Besonders freue ich mich über all die, die ich nun teilweise schon über Jahre unterstützen darf. Vielen Dank dafür! Wie jedes Jahr gab es leider wieder ein paar traurige Abschiede von Hunden, die ich lange begleiten durfte. Auch sie sollen zum Jahresende nicht vergessen werden. Aber auch jeder neue Patient ist immer wieder eine große Freude für mich, da es immer wieder spannend ist, ein komplett neues Wesen mit all seinen Besonderheiten kennenzulernen.

 

Ich wünsche allen wunderschöne Weihnachten, gemütliche Feiertage und einen entspannten Rutsch mit den Vierbeinern in ein gesundes 2018.

 


Aus dem Praxisalltag

Es gibt immer wieder Momente im Praxisalltag, die man einfach festhalten müsste. Nicht immer habe ich dann natürlich die Kamera parat. Aber manchmal wiederum schon. Oder aber ich bekomme solche Bilder aus der Behandlung von den Besitzern. 

Ein paar schöne, lustige oder auch besondere Momente habe ich einmal zusammen gestellt.

Schmerzen erkennen

Oft meint man, dass man schon rechtzeitig bemerken würde, wenn der eigene Hund Schmerzen hat. Doch Hunde zeigen nur akute, plötzlich auftretende Schmerzen durch Lautäußerungen oder plötzliche starke Lahmheiten sehr deutlich. Gerade chronische Schmerzzustände werden von Hunden still erduldet und nur wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass der Hund bereits Probleme hat.

 

Einige Anzeichen, die auf eine schmerzhafte Erkrankung des Bewegungsapparates hindeuten können:

  • Der Hund zögert beim Sprung ins Auto oder aus dem Auto.
     
  • Er setzt sich am Straßenrand auf einmal ungern hin oder steht nur langsam wieder auf.
     
  • Treppen werden langsamer gelaufen als sonst. Eventuell läuft der Hund schräg die Treppen hinauf.
     
  • Der Hund streckt sich schon länger nicht mehr komplett nach dem Schlafen – entweder streckt er nur die Vordergliedmaßen oder nur die Hintergliedmaßen. Oder aber er streckt sich überhaupt nicht mehr. Auch vermehrtes Strecken kann beobachtet werden.

  • Der Rücken ist leicht oder sogar deutlich aufgekrümmt.
     
  • Der Kopf wird tief oder aber besonders hoch getragen.
     
  • Die Rute hängt schlaff nach unten.
     
  • Die Rute wird hauptsächlich auf einer Seite getragen.
     
  • Die Pfoten werden nach innen oder nach außen gedreht.
     
  • Der Hund liegt nur noch auf einer Seite.
     
  • Beim Sitzen wird immer ein Bein abgespreizt gehalten.
     
  • Bestimmte Körperteile, insbesondere Pfoten, werden übermäßig beleckt oder beknabbert.
     
  • Im Fell sieht man untypische Veränderungen – beispielsweise lockige Fellpartien bei einem glatthaarigen Hund.
     
  • Der Hund möchte auf einmal nicht mehr mit anderen Artgenossen spielen und wird eventuell sogar aggressiv. Nicht selten steckt hinter aggressivem Verhalten gegenüber Artgenossen ein chronischer Schmerzzustand.
     
  • Der Hund wirkt lustlos bei Spaziergängen und hechelt eventuell schneller als früher.

  • Der Rüde hebt sein Bein zum Markieren nur wenig an oder aber hebt immer nur das gleiche Bein.

  • Der Hund gähnt nicht zu Ende oder meidet harte Kauartikel.

All diese Symptome müssen selbstverständlich nicht auf eine orthopädische Erkrankung Ihres Hundes hinweisen. Sollten Sie dennoch mehrere dieser Anzeichen bei Ihrem Hund bemerken, ist es ratsam, dies durch Ihren Tierarzt abklären zu lassen.